Foto: DiLenz
 

Zitat zur Zeit

Viktor E. Frankl

OPEN AIR: Kulturinsel im Thälmann-Park, Danziger Str. 103, 10405 Berlin

11.-13. September 2026

3. Internationales Erzählkunst-Festival
STORY OASE 2026

Wieder zieht uns der Sommer nach draußen. Vom 11.-13. September wird im Thälmann-Park die Erzählkunst gefeiert – mit 15 Erzähler:innen aus Berlin, aus England, Norwegen, Mexiko, Iran, Griechenland, Israel und von vielen anderen Orten – und mit Musik, kühlen Getränken und heißen Geschichten.

Das Festival versteht sich als künstlerische Antwort auf die gesellschaftliche Polarisierung und kulturelle Fragmentierung. Wir schaffen mit unseren Geschichten und Aktionen einen gemeinsamen Raum, in dem künstlerische Vorstellungskraft und gesellschaftlicher Diskurs miteinander verschmelzen. Es wird gelacht, getanzt, miteinander gesprochen und gefeiert. STORY OASE 2026 zeigt die Bandbreite aktueller Erzählkunst und stärkt Berlin-Pankow als Ort internationaler künstlerischer Produktion.

Mit: Stephe Harrop (Liverpool), Mari Qviller (Oslo), Alexandra Kampmeier (Mühlau);
Illay Chester (IL), Meera Eilabouni (PS/IL), Silvia Freund (AT/DE),  Christine Lander (DE), Carolin Mazloumian, Darinka Ramirez (MX), Wim Rooth (NL/DE), Hamid Saneij (IR), Violeta Solidaki (GR), Varsha Venkatesh (IN), Meike Mabelle (DE), Britta Wilmsmeier (DE) und weiteren Erzähler:innen von nah und fern.

Künstlerische Leitung: Sven Tjaben und Naemi Schmidt-Lauber
Informationen zum Programm und zu den Künstler:innen finden Sie hier

Eine Veranstaltung von Erzählkunst eV in Kooperation mit dem Theater unterm Dach, gefördert vom Kulturamt Pankow und der LOTTO-Stiftung Berlin

Theater unterm Dach. Neue Spielstätte Schönfließer Str. 7, über den Hof, 10439 Berlin

Freitag 25. & Samstag 26. September 2026
jeweils um 20 Uhr

Auf Sand gebaut.
Ein erzählkünstlerisches Re-Framing

Mit: Hannah Demtröder, Naemi Schmidt-Lauber, Arna Vogel, Rachel Clarke und Sven Tjaben
Nach einer Idee von Naemi Schmidt-Lauber und Sven Tjaben

Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds HKF

Foto: Ragnhild A.Mørch .

Mittelpunktbibliothek Köpenick, Alter Markt 2, 12555 Berlin

26. September 2026, 11 Uhr

Der Spinnenmann Anansi will alles Wissen der Welt in einen Kürbis einfangen und für sich behalten: Kochrezepte, Bauanleitungen, Formeln, aber auch Vokabeln und Grammatikregeln. Auch Wilhelm von Humboldt wollte Vokabeln und Grammatikregeln sammeln. Aber er wollte sie mit möglichst vielen Menschen teilen. Ihn faszinierten die unterschiedlichen Sprachen, und er lernte mehr als 30 davon!
Naemi Schmidt-Lauber entführt ihr Publikum in die Welt der Sprachen, experimentieren mit Lauten, Wortketten und Tiersprachen, erzählen von Wilhelm von Humboldt und laden dazu ein, die Sprache als wertvollen Schatz zu bewahren.

https://www.humboldtforum.org/de/programm/termin/schauspiel/die-welt-der-sprachen-2-36240/

Foto: Serafina Schiesser

1. Oktober 2026, 10 Uhr

Das Künstlerquartett Naemi Schmidt-Lauber, Sven Tjaben (Mandoline), Hamid Saneij (Iran/ Rahmentrommel) und Ahmad Khafour (Kurdistan/ Fagott und Duduk) nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die Welt der Geschichten.

Zwei Freunde finden einen Schatz – wem gehört er? Dem einen, der ihn entdeckt hat, oder dem anderen, in dessen Boden er sich befand? Jeder meint, der andere solle ihn behalten! Da müssen die Kinder entscheiden.

Gefördert vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin, mit Mitteln der KiA Kulturförderung

Team Erzählnachmittage – 2024 © Jana Lippitz

Sonntag, 13. Dezember 2026
um 15 Uhr

Das Dresdner Damaskuszimmer – Motivation für eine Fahrradreise nach Syrien

Die Wände des Dresdner Damaskuszimmers überstanden den 2. Weltkrieg eingelagert in einem Magazin. Als dieser Schatz wieder auftauchte, war er stark beschädigt, und die Mittel für eine Restaurierung fehlten. Da fuhr kurzerhand ein entschlossenes Quartett von Männern um Hagen Friede mit dem Fahrrad von Dresden bis nach Damaskus, um die faszinierende, vielleicht älteste Stadt der Welt zu besuchen und mit Spendengeldern einen Grundstock für die Sanierung zu sammeln. Hiervon berichtet der Initiator.
Im Anschluss Fragen des Publikums und Diskussion.

Hier geht’s zum gesamten Programm.

Grafik: Schachtelwesen von Rita Frind

Galerie nyx, Philippistraße.7, 14059 Berlin

verschoben auf 2027

Die rote Laterne
oder: Der Drei-Tages-Gast

„Reine und unbedingte Gastfreundschaft […] ist von vornherein offen für wen auch immer, der weder erwartet noch eingeladen ist, für jeden, der als absolut fremder Besucher kommt.“ So erklärte es der französische Philosoph Jacques Derrida.
Aber wo sind die Grenzen dieses uralten Brauches? Darf ein Gast bleiben, solange er will? Oder nur für eine Nacht? Ist er 2 Tage willkommen und am dritten Tag gibt man ihm die Hacke in die Hand, um mitzuarbeiten, wie ein Swahili-Sprichwort nahelegt? Oder muss er erst nach 3 Tagen und 4 Stunden weiterziehen, wie bei den Beduinen?
Naemi Schmidt-Lauber und Sven Tjaben erzählen Geschichten aus Marokko und Griechenland und stellen noch einmal die Frage nach dem wahren Wesen dieser Tugend.
http://www.schaufenster.site

Das meinten meine Zuschauer:innen

Unterhaltsam und überraschend

Ein nachdenklich stimmender und zugleich unterhaltsamer Abend. Überraschend bei diesem Thema, Tod und Sterben! Um das wir uns doch gern herumdrücken. Naemi Schmidt-Lauber verbindet traditionelle Geschichten aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen mit persönlichen Erfahrungen und philosophischen Gedanken. Wahrhaftig, gruselig, humorvoll – und mitten ins Leben. Ich würde es gern noch einmal sehen!

Frauke J. aus Berlin

Sinnlich und mit großer Präsenz

Naemi Schmidt-Lauber erzählte spannend, abwechslungsreich und vor allem: sinnlich, mit großer Präsenz und viel Kontakt zum Publikum, das sich lachend beteiligte – mitsang, die Geräuschkulisse mimte und begeistert immer mehr hören wollte.

Claudia F., Dresden

Lebendigkeit und neue Perspektiven

Über menschliche Schwächen zu schmunzeln, hinter die äußeren Dinge zu schauen, über Gewohnheiten nachzudenken, andere Perspektiven einzunehmen und damit den Blick zu erweitern, all dies bewirkte Naemi mit ihren sehr lebendigen, berührenden, humorvollen Erzählungen, die noch lange nachwirken. Kein Wunder, dass sich im Anschluss eine intensive Diskussion über das Erzählen entspann und die Zuhörenden in regen Austausch traten. Und kein Wunder, dass uns die Geschichten und die Erkenntnisse weiter begleiten werden!

Katharina A. aus Kiel

Kinder lauschen gebannt

Wir kamen mit zwei sehr unruhigen Klassen in die Vorstellung – und staunten nicht schlecht, als die Kinder eine geschlagene Stunde gebannt zuhörten und mitfieberten mit den Held:innen aus Naemis Geschichten! Ach, das ist immer so schön, wenn die Kinder von ihr so in die Erzählung reingezogen werden, dass sie ganz vergessen, dass sie stören wollten!

Susanne K. aus Berlin

Schöne Stimme – wie im Traum

Naemi, du bist eine gute Erzählerin, und du hast eine so schöne Stimme!
Ich kann mir alles genau vorstellen, wenn du erzählst.
Das ist wie Träumen. Danke!

Sajeda, Berlin

Kultur- und Sprachverständnis für Kinder

Frau Schmidt-Lauber versteht es besonders mit den unterschiedlichen kulturellen und individuellen Bedürfnissen der Kinder umzugehen. Sie bringt unseren Kindern seit Jahren spannende Geschichten aus ihren Herkunftsländern mit und vermittelt so ganz nebenbei auch Sprachverständnis und eine große Motivation, selbst zu erzählen.

Beate F, stellvertretende Schulleiterin